So schützen Sie Ihr Fahrzeug vor Streusalz

Sicher haben Sie auch schon einmal den Ratschlag gehört, dass Sie Ihr Auto nach dem Winter unbedingt einer gründlichen Reinigung unterziehen sollten. Der Grund dafür ist der Einsatz von Streusalz, wenn Schnee und Eis auf den Straßen Einzug halten. 

Streusalz gilt als Gefahr für Autos, da es unter anderem den Lack angreift. Wir von der WellnessGarage, Ihrer Autoaufbereitung in Garching bei München, haben uns das Problem genauer angesehen. Erfahren Sie, wie gefährlich Auftausalz wirklich ist und wie Sie Ihr Fahrzeug im Winter schützen können!

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Streusalz und Folgen für Ihr Auto
  3. So schützen Sie Ihr Fahrzeug
  4. Streusalz entfernen: So geht’s
Das Auto im Winter vor Streusalz schützen
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Das Wichtigste in Kürze

  • Streusalz kann zu Schäden am Lack und an Metallteilen führen – insbesondere ältere Fahrzeuge sind gefährdet.
  • Eine Versiegelung mit Wachs oder eine Keramikversiegelung können Ihr Auto vor Streusalzschäden schützen.
  • Streusalz sollten Sie stets vorsichtig entfernen und Ihr Auto auch im Winter regelmäßig waschen. 

Streusalz und Folgen für Ihr Auto 

Streusalz ist in vielen Gegenden für den Privatgebrauch verboten. Vom örtlichen Winterdienst wird es jedoch häufig noch verwendet, obwohl es als schädlich für Tiere, Pflanzen und Gewässer gilt. Und auch für Fahrzeuge wie Fahrräder oder Autos kann Tausalz zur Gefahr werden. Tausalz besteht in erster Linie aus Kochsalz, das in Kombination mit Feuchtigkeit ätzende Eigenschaften ausbildet. 

Dadurch können Metall- und Kunststoffteile und der Lack Ihres Fahrzeugs angegriffen werden. Denn die ätzende Mischung aus Salz und Wasser beziehungsweise Schnee wirkt ähnlich wie Schleifpapier. Das Resultat können beschädigte Bremsleitungen sein und Korrosion, die im schlimmsten Fall zu großen Roststellen ausartet.

Rost sieht nicht nur unschön aus, sondern kann langfristig zu Defekten führen, etwa an den Radachsen. Insbesondere Stellen am Fahrzeug, deren Lack schon vorher nicht intakt war, sind anfällig für Beschädigungen durch Tausalz. 

So schützen Sie Ihr Fahrzeug 

Moderne Lacke gelten als vergleichsweise resistent gegen Streusalz. Außerdem verfügen neue Fahrzeuge über einen besseren Unterbodenschutz. Um Schäden zu vermeiden, lohnt es sich dennoch, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Für ältere Fahrzeuge gilt das sowieso und auch, wenn Sie regelmäßig auf gesalzenen Straßen unterwegs sind, sollten Sie Ihr Fahrzeug schützen. 

Eine Möglichkeit ist die Versiegelung mit Wachs. Das Wachs wird nach einer gründlichen Politur aufgetragen. Es schließt nicht nur feine Risse und macht sie damit weniger anfällig für Schäden, sondern konserviert auch den restlichen Lack. Dieser wird dadurch unempfindlicher gegen Streusalz, Salzwasser und Schneematsch. Für zuverlässigen Schutz sollte das Wachs alle sechs bis acht Wochen erneuert werden. 

Deutlich teurer ist eine Keramikversiegelung. Diese reduziert allerdings nicht nur den Pflegeaufwand für Ihr Auto, sondern schützt auch vor Kratzern, Vogelkot und Streusalz. Zudem hält eine Keramikversiegelung bis zu sechs Jahre lang und kann sich positiv auf den Verkaufswert eines Fahrzeugs auswirken. 

Streusalz entfernen: So geht’s 

Fahren Sie nicht erst im Frühling in die Waschanlage, sondern bereits während der kalten Jahreszeit mindestens einmal im Monat beziehungsweise vor einer neuen Wachsversiegelung. Kontrollieren Sie Ihr Auto nach dem Waschen auf verbliebene Feuchtigkeit. Besonders anfällig sind feine Ritzen und schwer zugängliche Ecken. Insbesondere bei Minusgraden empfehlen wir, Restfeuchtigkeit mit einem weichen Tuch zu trocknen. 

Entfernen Sie Salzreste und Schnee vor der eigentlichen Autowäsche unbedingt. Je nachdem, wie festgesetzt die Salzreste sind, klappt das wie folgt:

  • Hochdruckreiniger 
  • warmes Wasser und weiches Tuch 
  • weicher Besen 

Der Einsatz von Eiskratzern wird hingegen nicht empfohlen. Denn hier können feine Kratzer entstehen, die größere Lackschäden nach sich ziehen. Eine Unterbodenwäsche sollten Sie erst im Frühling durchführen, da Feuchtigkeit vor allem bei Frost zu weiteren Schäden führen kann. Im Frühjahr ist sie aber ein Muss, um die letzten Salzreste zu entfernen. 

Sollten Sie Flugrost oder bereits festgesetzten Rost an Ihrem Auto entdecken, ziehen Sie am besten einen Profi zuraten. Denn frühzeitiges Handeln verhindert hier größere und damit auch teurere Schäden. Sollten Sie Kratzer im Lack bemerken, wenden Sie sich gerne an uns, Ihren Experten für Lackaufbereitung in Garching. Um es gar nicht so weit kommen zu lassen und auch nach dem Winter noch Freude an Ihrem Auto zu haben, gehören auch Keramikversiegelungen zu unserem Repertoire.